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So viel Country wie in der neuesten Produktion Somewhere In Time steckte noch niemals zuvor in einem Album der texanischen Americana/Roots Rock/Red Dirt-Formation RECKLESS KELLY. Das hat viel damit zu tun, dass es sich bei den 12 Songs ausnahmslos um Werke des Outlaw Country-Musikers Pinto Bennett handelt, zum anderen aber auch mit der ungezügelten Leidenschaft, mit dem die von den Brüdern Cody und Willy Brown gegründete Band dieses Mal zu Werke ging. Ganz klar, hier bleibt die gelackte und polierte Country-Welt von Nashville außen vor! |
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Die Welt hat genug Singer/Songwriter sollte man meinen. Aber immer noch und immer mehr drücken da auf einen Markt, auf dem ja sowieso schon viel zu viel los ist. Da stellt sich die Frage, wer das alles kaufen soll? Das eigentlich Schlimme daran, die Qualität stimmt zumeist, so auch bei KEVIN HIGGINS, der eine gute Stimme hat und überwiegend gute Americana-Songs schreibt, was für Singer/Songwriter ja nicht ganz unerheblich ist. Mit seiner neuen CD Find Your Shine bewegt sich der Texaner in einer Liga mit Größen wie Guy Clark, Townes Van Zandt und Steve Earle. |
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„Glückliche Zeiten“, so verspricht es jedenfalls der Albumtitel Halcyon Times, brechen endlich wieder an für alle Anhänger der Cowpunk-Truppe JASON & THE SCORCHERS. Die 1981 vom Sänger, Songschreiber und Gitarristen Jason Ringenberg in Nashville gegründete Band meldet sich nach 13-jähriger Studiopause mit einer Einspielung zurück und zwar so, als hätte es die nie gegeben. Trocken, rau, auf den Punkt gespielte Americana-, Southern Rock- und Country-Stücke voller herrlich satter Riffs, die die Fan-Herzen garantiert höher schlagen lassen. |
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Auch auf ihrem Rykodisc-Debüt Crows bleibt sich die aus Alabama stammende ALLISON MOORER treu: rootsiger Singer/Songwriter-Pop, mal bluesig, mal jazzig eingefärbt, mal schwermütig-balladesk in Szene gesetzt. Geblieben ist auch ihre eigene Art, ungewöhnliche Geschichten auf ebenso ungewöhnliche Weise zu erzählen. Und trotzdem vollzieht die seit 2005 mit Steve Earle verheiratete jüngere Schwester von Shelby Lynne mit ihrer neuesten Songkollektion einen Stilwechsel, dem leider ihre Country-Einflüsse fast vollständig zum Opfer fallen. |
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| DELBERT McCLINTON & DICK50 |
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Die wilden Zeiten sind vorbei, seine Stimme ist in Bestform. Im November dieses Jahres wird DELBERT McCLINTON 70, aber von der Bühne hat der texanische Singer/Songwriter/Roots-Musiker noch immer nicht genug. Sein Markenzeichen ist diese rauchig-markante Stimme bei der man automatisch an ein Glas Whiskey denken muss. Mit seiner aktuellen, von Don Was produzierten Einspielung Acquired Taste zieht das hierzulande völlig verkannte Genie zwischenzeitlich Bilanz und vermengt wie eh und je Country, Soul, Blues, Jazz und Roadhouse Rock zu einer brillanten Mixtur. |
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Man sollte ja meinen, dass TIMOTHY B. SCHMIT mit seiner Hauptformation, der US-Westcoast-Legende Eagles ausgelastetet wäre. Aber weit gefehlt und da dem ehemaligen Poco-Mitglied (1970-1977) der Sinn nach einer Rückkehr zu den eigenen musikalischen Wurzeln stand, wandelt der virtuose Bassist einmal mehr auf Solopfaden. Die unter dem Titel Expando veröffentlichte Einspielung kommt ziemlich entspannt rüber, erfrischend aufbereitet mit Elementen aus Folk, Pop und Bluegrass, vor allem aber einer frechen Portion frühen California Southern Rock. |
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ROLAND HEINRICH ist ein Singer/Songwriter ganz nach dem Geschmack von Leuten, die mit dem hierzulande überall gegenwärtigen, mit seinen Endlosschleifen der immergleichen Pop-Schmonzetten quälenden Formatradio nichts zu tun haben wollen. Aus Country, Roots, Rockabilly, Bluegrass und Schlager mixt er auf Lichterloh ein spannendes Gebräu. Kein einfaches Unterfangen, doch das schreckt den Ruhrpott-Cowboy nicht ab. In seinem Song „Vorsätzlich“ verrät er warum: „In allem was ich tu, bin ich der Beste. Ein Mann wie ich, der gibt so leicht nicht auf.“ |
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Der kanadische Singer/Songwriter DAVE GUNNING gilt seit seinem 1997 veröffentlichten Debütwerk Lost Tracks als ein Meister des beobachtenden, beschreibenden Songs. Er ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, ausgestattet mit einer einfühlsamen, warmen Stimme und einem untrüglichen Gespür für wunderschöne Melodien in der Tradition der großen nordamerikanischen Songpoeten. Auf We’re All Leaving - Album Nr. 7 - liefert Gunning erneut ein packendes Gemisch aus moderner und traditionell verwurzelter Folk- und Country Music ab. |
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Egal ob knackiger Southern Rock, erdigen Country Roots-Rhythmen, handgemachter Americana oder der pure Blues, Singer/Songwriter CHARLIE BAKER versteht es auf der kurzerhand Baker betitelten Einspielung etwas Frohsinn in den grauen Alltagshimmel zu zaubern. Dazu singt der mittlerweile in San Diego lebende Musiker aus Quincy, Illinois auf dem von Andy Ackerland (Eagles, Eric Clapton, Willie Nelson, Meatloaf) produzierten Album Texte über Liebe, Lust und Leidenschaft – durchwegs selbst geschrieben und direkt aus dem Leben gegriffen. |
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| DAVID WADDELL & HELLBOUND TRAIN |
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Der aus South Carolina stammende, mittlerweile in Deutschland beheimatete Sänger, Songschreiber und Musiker DAVID WADDELL meldet sich zusammen mit seiner Band HELLBOUND TRAIN eindrucksvoll zurück. Wer auf intelligenten, anspruchsvollen Texas Outlaw Country Blues à la Waylon Jennings, Ray Wylie Hubbard, Billy Joe Shaver, Hank Williams Jr. und David Allan Coe steht, der wird mit der neuen Albumeinspielung Lone Star Over Texas vorzüglich bedient. Der Mann steht für Authentizität, Emotion, Schweiß und ehrlichen, handgemachten Country Rock.
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| TITEL: |
Lone Star Over Texas |
| LABEL: |
COATES CAT RECORDS |
| PRODUZENT: |
David Waddell |
| TRACKS: |
Way Down Texas Way * Waco Saturday Night * All Strung Out 2:50 * Missy's Famous Cajun Chicken * Tennessee/Mexico * What The Cat Drug In * War Took The Fight * Lone Star Over Texas * Mother Trucker * Dells Of Saint Mary
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| AIRPLAY: |
Way Down Texas Way |
| HOME: |
www.davidwaddell.eu |
| WEB: |
www.cdbaby.com
www.track4.de
www.caprificus.de
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Selbst wenn es klischeehaft klingt: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. In den Songs von JUBAL LEE YOUNG kann man die Einflüsse seines Vaters Steve Young entdecken und der gilt ganz zu Recht als einer der Pioniere des Country Rock. Musikalisch tritt der Sohn auf seinem bereits dritten, The Last Free Place In America betitelten Album überaus selbstbewusst auf. Young zeigt sich in allerbester Singer/Songwriter-Herrlichkeit und wechselt nahtlos von einem Charakter zum anderen: Ankläger, Prediger, Country-Sänger, Liedermacher und Geschichtenerzähler. |
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| EILEEN ROSE & THE HOLY WRECK |
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Man kann es kurz machen: Luna Turista, fünftes, in Nashville und Berlin produziertes Album, ist das bis dato beste Werk der US-Amerikanerin EILEEN ROSE. Neun brandneue Songs und ein bestens gelungenes Remake des Waylon Jennings-Klassikers „Luckenbach, Texas“ offenbaren das komplette Spektrum ihres gesanglichen und songschreiberischen Könnens. Erzählt werden Geschichten über die schönste Sache der Welt – direkt aus dem Leben gegriffen, genau beobachtet und mit einer glaubwürdigen Note versehen, die die Sängerin seit Jahren auszeichnet. |
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Yonkers, NY, die jüngste Einspielung von CHIP TAYLOR gehört ohne Frage in die gleiche Kategorie wie die Werke so bekannter Songwriter-Größen wie John Prine, Kris Kristofferson und des späten Johnny Cash. Sämtliche elf Lieder klingen sehr direkt, würdevoll, offen, nicht frei von Melancholie und ausgesprochen persönlich. Ein weiteres Meisterstück von jenem Mann, aus dessen Feder solche Klassiker wie „Wild Thing“, „I Can’t Let Go“ und „Angel Of The Morning“ stammen. Edles Digipack mit zwei CDs! |
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MARK WAYNE GLASMIRE, ein in Bethlehem, Pennsylvania geborener und aufgewachsener Sänger und Songschreiber hat so rein gar nichts mit den abgeschmackten Idealen des Oldschool-Country gemein, und trotzdem dürften sich bei seinen Arbeiten die Altvorderen ebenso wenig wie die jungen Wilden auf die Füße getreten fühlen. Mit Life Goes On ist dem mittlerweile in Arlington, Texas beheimateten Songpoeten ein rundum feines Album gelungen, das allen gefällt, ohne unangenehm gefällig zu klingen. |
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